неділя, 18 лютого 2018 р.

Die deutsche Küche

Die Hauptmahlzeit der Deutschen ist in der Regel das warme Mittagessen. Ernährungsbewusstsein hin oder her – ein Mittagessen hat substantiell zu sein. Die alte Gewohnheit des nachmittäglichen „Kaffe und Kuchens“ ist Arbeitsalltag immer mehr in den Hintergrund getreten und wird unter normalen Umständen nur noch am Wochenende praktiziert. Auch dies ist immer noch sehr traditionell geprägt und daher keine Angelegenheit für Ernährungs- und Schlankheitsbewusste. Früchte-, Creme- und Schokoladekuchen sind nun mal eben nicht kalorienarm – und meistens bleibt es nicht bei einem Stückchen.
Die letzte Mahlzeit des Tages, das so genannte Abendbrot, zeigt schon in Namen an, dass es sich in der Regel um eine kalte Mahlzeit handelt, bei der zu Brot meist Wurst und Käse gereicht wird, vielleicht aber auch Quark, Salat oder südsauer eingelegtes Gemüse.
Was immer einem Reisenden in Deutschland zustößt: Es steht jedenfalls fest, dass er nicht verhungern muss.
Trinken
Eine von drei Bierbrauereien auf der Welt steht in Deutschland. Das allein sagt schon genug über das Verhältnis der Deutschen zum Bier. Bier ist nicht nur ein Getränk unter vielmehr ist es der Inbegriff von Getränk schlechthin.
Ein Grund, warum das deutsche Bier in der Tat so gut ist, ist das Reinheitsgebot von 1516, eines der ältesten noch gültigen Gesetze überhaupt. Es schreibt vor, dass für das Brauen von Bier ausschließlich Wasser, Hopfen, Malz und Hefe verwendet dürfen. Das einzige Mal, dass die Deutschen wirklich gegen die Weisheit der Harmonisierungsbemühungen der Brüsseler Eurokarten Sturm gelaufen sind, war bei der drohenden Liberalisierung des Reinheitsgebots.
Es gibt viertausend nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraute Biermarken, und da ist es in der Tat schwer, sich vorzustellen, wie importierte Biere, die unter Umständen als chemisch kontaminiert gelten, sich auf diesem Markt durchsetzen sollen.

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